Die spannende Erfolgsgeschichte von Harald Plößer

Die spannende Erfolgsgeschichte von Harald Plößer

49-jährige Betriebszugehörigkeit bei Riegler GmbH Co. KG.

Harald Plößer begann seine berufliche Laufbahn mit 15 Jahren im August 1969 mit der Ausbildung zum Werkzeugmacher bei Riegler. Nach erfolgreichem Abschluss waren seine Aufgaben Spritzgieß- und Blaswerkzeuge herzustellen sowie deren Reparaturen und Umbauten durchzuführen. Im Jahr 1984 änderte sich seine Position bei Riegler: Er wurde Meister der Spritzerei sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit an allen Standorten. Harald Plößer konnte miterleben, wie Riegler von klein auf zu einem erfolgreichen Unternehmen heranwuchs.

 

Herr Plößer, welche Funktion haben Sie heute?

Ich bin Fertigungsleiter der Abteilung Spritzgießen sowie Fachkraft für Arbeitssicherheit aller drei Riegler-Standorte in Mühltal.

 

Wie sind Sie damals auf Riegler aufmerksam geworden?

Durch meinen Wohnsitz in Mühltal kannte ich Riegler schon aus meiner Jugend. Zusätzlich war der Werkzeugbau von Riegler im Ort sehr bekannt. Mein Vater rat mir, Werkzeugmacher zu lernen.

 

Sie sind ja inzwischen 49 Jahre bei Riegler beschäftigt…

In einer solch langen Zeit hat sich selbstverständlich sehr vieles verändert. Eine aufstrebende Zeit begann Anfang der 70er Jahre mit vielen Neubauten, Erweiterungen in der Spritzerei, neuen Maschinen und neuen Technologien. Über die Herstellung von Haarkosmetik, die Fertigung von Joghurtbechern und weiter über Verschlüsse für Zahnpasta, wurde das Fertigungsspektrum immer mehr erweitert und das Fertigungspotential vergrößert. Anfang der 90er Jahre folgte der große Durchbruch im Diagnostikbereich. Von da an ging der Weg sehr steil bergauf. Aufgrund der Produktion, Entwicklung und entsprechender Dokumentation, die für Teile der Pharmaindustrie notwendig sind, hat sich vieles weiterentwickelt und mit der Zeit wurde Riegler zu dem, was es heute ist.

 

Glauben Sie, dass sich an der Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen etwas geändert hat?

Selbstverständlich ändert sich etwas über die lange Zeit bei den Mitarbeitern. Der Betrieb ist sehr stark gewachsen und es kamen über die Jahre viele neue Mitarbeiter hinzu, die in das mir vertraute Familienunternehmen mit neuen Regeln eingestellt wurden. Meiner Meinung nach ist die Verbundenheit derjenigen, die von Anfang an dabei sind, eine andere als die der erst später dazu Gestoßenen. Trotzdem denke ich, dass jeder Einzelne seine eigene ganz besondere Verbindung zu Riegler hat. Jedem und jeder Einzelnen hier liegt das Wohl des Unternehmens am Herzen.

 

Was war das tollste Ereignis, das Sie in Ihrer Laufbahn bei Riegler erleben durften?

In der langjährigen Mitarbeit gab es eine Menge toller Ereignisse, diese lassen mich auch die weniger guten Erlebnisse vergessen. An einen Tag kann ich mich aber noch genau erinnern, es war mein erster Tag bei Riegler. Ich wurde sehr freundlich empfangen und mir wurde gleich am ersten Tag bewusst, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte, hier zu lernen. Zusätzlich hatte der damalige Eigentümer Horst Riegler Geburtstag und es gab „Weck, Worscht und Bier“.

 

Wie schätzen Sie den Umgang zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern im Arbeitsalltag ein?

In meinem Bereich finde ich den Umgang mit jungen sowie älteren Menschen sehr angenehm. Ich finde es super, mit den Auszubildenden Zeit verbringen zu dürfen und mein Wissen weitergeben zu können. Gerade von jungen Mitarbeitern kann aber auch ich noch viel lernen.

 

Welche Erfahrungen konnten Sie zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Riegler in all den Jahren sammeln?

Für mich war es nie ein Problem, Beruf und Familie zu vereinbaren. Mir gefällt das Zitat „Wer seinen Job liebt, braucht nie wieder arbeiten zu gehen“. Ich habe nicht das Gefühl, jeden Morgen auf die Arbeit gehen zu müssen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass sich ein Elternteil so lange wie möglich mit der Erziehung des Kindes beschäftigt, bevor er/sie nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkommt.

 

Welche Ziele möchten Sie mit Riegler noch erreichen?

Ich habe bereits eine Menge Ziele mit Riegler erreicht und deshalb ist es mir ganz wichtig, dass mein Wissen sauber an meinen Nachfolger übergeben wird, was nicht in einem Tag, in einer Woche oder in einem Monat zu bewerkstelligen ist. Ich möchte so viel wie möglich von meinen Erfahrungen, die ich in den vergangenen 49 Jahren bei Riegler sammeln konnte, weitergeben. Auch ist es mein Wunsch, weiterhin und so lange wie möglich, den Ausbau und die Modernisierung der Reinräume zu begleiten. Ein ganz konkreter Termin liegt dem Urgestein der Riegler GmbH & Co. KG zusätzlich sehr am Herzen: Sein 50. Firmenjubiläum will er mit den Kollegen groß feiern. Den 1. August 2019 sollten sie sich bei Riegler in Mühltal deshalb ganz fest im Kalender eingetragen.

Harald Plößer begann im zarten Alter von 15 Jahren eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei Riegler in Mühltal. Das Interview über seine 49-jährige Betriebszugehörigkeit ist zugleich ein Blick in die Seele eines echten „Überzeugungs-Riegler´s“...

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